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Kandidat Samtgemeindebürgermeister Sören Wallin

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25.03.2019

Gelungener Wahlkampfauftakt auf der Podiumsdiskussion

Einen gelungenen Wahlkampfauftakt veranstalteten am vergangenen Dienstagabend der Verein Zukunft Börde Sittensen e.V., die Landjugend Börde Sittensen e.V. und die örtliche Online-Zeitung „Treffpunkt Sittensen“. Zahlreiche Besucher waren der Einladung gefolgt und füllten das Heimathaus, um sich persönlich ein Bild der Kandidaten um das Amt des Samtgemeindebürgermeisters zu machen.

Während der gut zwei Stunden andauernden Veranstaltung, die souverän von Jochen Gessner moderiert wurde, hatten die Kandidaten zunächst die Möglichkeit, sich persönlich vorzustellen, bevor diese verschiedene Fragen des Moderators und später auch aus dem Publikum beantworten mussten.

Unser Kandidat und werdender Vater, Sören Wallin, machte zunächst deutlich, dass er aus persönlichen Gründen wieder in seine Heimat und zu seiner Familie ziehen möchte. Ferner erklärte er, dass er auf Grund seiner Ausbildung – Wallin ist aufgrund des erlangten 2. Staatsexamens Volljurist und lehrt seit mehreren Jahren Öffentliches Recht an der TU Clausthal – die Qualifikation zum Richteramt habe.

Sehr gut vorbereitet, konnte er auf sämtliche Fragen antworten und ließ die anwesenden Zuhörer wissen, dass er bereits zahlreiche Gespräche unter anderem mit Einwohnern der Börde, mit Unternehmern der Börde, mit dem Landkreis, mit Bürgermeistern der Mitgliedsgemeinden und Nachbargemeinden sowie mit der Kassenärztlichen Vereinigung geführt habe, um das Zepter nahtlos übernehmen zu können. Sowohl bei der Frage, ob eine Einheitsgemeinde die Zukunft für die Börde sei, als auch bei der Frage der täglichen Arbeit im Samtgemeinderat, unterstrich Wallin die besondere Wichtigkeit der Mitgliedsgemeinden. Ohne finanziell gesunde Mitgliedsgemeinden kann die Samtgemeinde nicht existieren!

Angriffslustig zeigte er sich besonders bei den Themen Rathaus, Verschuldung und ärztlicher Versorgung. Speziell bei Letzterem verhehlte er nicht die Missstände im Umgang mit ärztlichem Personal, das Interesse an einer Niederlassung bei uns in der Börde zeigt. Auch entlarvte er das Begrüßungspaket der Mehrheitsfraktion als reine Luftnummer, da die Frage der Finanzierung offengelassen wurde. Wallin machte deutlich, dass nur über eine Vernetzung mit allen Beteiligten und über ein leidenschaftliches Kümmern um ärztliches Fachpersonal eine Besserung der Situation möglich sei.

Besonders weitsichtig zeigte er sich, als das Thema Bahnanschluss für Sittensen angesprochen wurde. Er bestätigte nicht nur die Chancen für die zahlreichen Pendler, sondern wies auch darauf hin, dass der innerörtliche Verkehrsfluss berücksichtigt werden müsse, damit dieser bei erhöhtem Bahnverkehr an Engstellen nicht zum Erliegen komme.

Auf die Frage einer jungen Zuhörerin nach der zukünftigen Berücksichtigung Jugendlicher und junger Erwachsener, erläuterte unser Kandidat, Sören Wallin, dass er nicht bevormunden wolle. Hier sei er für Vorschläge offen. Wallin könne sich zum Beispiel frei zugängliches Internet an öffentlichen Plätzen oder ein Jugend-Café im Herzen der Börde vorstellen.

Beim Thema Rathaus gab es bei den drei Kontrahenten um das Amt des SG-Bürgermeisters drei unterschiedliche Aussagen. Sören Wallin machte allen Anwesenden deutlich klar, dass es mit ihm als SG-Bürgermeister nur eine rationale Lösung geben werde. Des Weiteren stellte er klar, dass der derzeit gültige Beschluss nur die Prüfung der Kosten für den Umbau des alten Volksbankgebäudes umfasse.

Beherzt und kämpferisch gab Wallin im Schlusswort zu verstehen, dass er die kommenden Wochen nutzen werde, um die Unterschiede zwischen den Kandidaten für jeden Bürger sichtbar zu machen.

Wir freuen uns, auf rege Diskussionen. Unser Kandidat nimmt kein Blatt vor den Mund. Für ihn zählt nur das Wohl aller Bürgerinnen und Bürger. Dafür muss man auch mal unbequem sein!

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13.03.2019

Gut besuchte Informations- und Diskussionsveranstaltung am 11.03.2019 bei EUROBAUSTOFF in Sittensen über Fördermöglichkeiten für die Börde

Der Einladung des CDU-Kreisverbandes Rotenburg Wümme, der CDU-Kreistagsfraktion Rotenburg Wümme sowie des CDU-Gemeindeverbandes Sittensen zu einer Informations- und Diskussionsveranstaltung rund um das Thema Förderprogramme waren gut 50 Gäste gefolgt.

Nach kurzer Eröffnung durch Dr. Marco Mohrmann, MdL, Vorsitzender des CDU Kreisverbandes Rotenburg/Wümme, gab der Geschäftsführer des EUROBAUSTOFF Zentrallagers Nord, Herr Ralf Gräbe, einen sehr interessanten Einblick in die Strukturen und Abläufe des Unternehmens.

Danach referierte Frau Monika Scherf, Landesbeauftragte und Leiterin des Amtes für regionale Landesentwicklung (ArL) Lüneburg, in anschaulicher und klarer Weise über die Aufgaben und Zuständigkeiten des ArL sowie über Förderprogramme, die für Gemeinden und Gemeindeverbände, Gewerbetreibende sowie für Bürgerinnen/Bürger zur Verfügung stehen. Neben der grundsätzlichen Beschreibung von Fördertätigkeiten im Landkreis Rotenburg Wümme sprach sie sich für die kommende Förderphase von 2021-2027 in aller Deutlichkeit für die Notwendigkeit eines regionalen Förderprogrammes aus, das auf die Bedürfnisse vor Ort zugeschnitten sein sollte. Ihrer Einschätzung nach bedarf es hier dringend der Überarbeitung der entsprechenden EU-Fördermittel-Richtlinie.

Im Anschluss trug Herr Siegfried Dierken, Dezernatsteilleiter ArL Lüneburg, einen kurzweiligen Vortrag zum Förderprogramm „ZILE“, Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur integrierten ländlichen Entwicklung, vor, das in der Vergangenheit auch in der Börde bereits mehrfach in Anspruch genommen wurde.

Schließlich beschrieb Sören Wallin, Kandidat des CDU-Gemeindeverbandes für den Bürgermeister der Samtgemeinde Sittensen, einen umfassenden Ausblick über die verschiedenen Förderperspektiven der Börde. Zunächst hob Wallin die Verantwortung der Samtgemeinde hervor, die als kompetenter Ansprechpartner für alle Beteiligten agieren müsse. Dabei ging er auf die Verschuldung der Samtgemeinde und die sich daraus ergebenden Probleme für die Inanspruchnahme von Förderprogrammen im Hinblick auf die Sicherstellung der Kofinanzierung ein. Anschließend skizzierte Wallin einige laufende Förderprojekte in der Börde. Es folgte ein ausführlicher Katalog künftiger Fördermöglichkeiten in den unterschiedlichsten Bereichen. Besonderes Augenmerk legte er auf flexible Kooperationsmodelle zwischen Kommune und Wirtschaft sowie Kommune und Bürgerinnen/Bürger. Abschließend verdeutlichte Wallin nochmals die Aufgabe der Samtgemeinde, als verlässlicher Partner aller Förderinteressierten zu dienen. Hierfür werde er sich als möglicher Samtgemeindebürgermeister zum Wohle der Börde besonders stark machen.

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01.12.2018

Interview von Heiner Ehlen mit Sören Wallin über 09.11.2018

Der CDU-Gemeindeverband Sittensen hatte am 09.11.2018 für seine Mitglieder und Interessierte zu einem Kennenlernabend mit unserem Kandidaten Sören Wallin für die Samtgemeindebürgermeisterwahl eingeladen. An diesem Abend wurde engagiert und kritisch über den gemeinsamen Weg bis und nach der Wahl am 26.05.2019 diskutiert. Es zeigte sich einmal mehr, dass die CDU nicht nur auf Bundesebene, sondern auch auf Kommunalebene transparente Basisdemokratie lebt!

Gemeindeverbandsvorsitzender Hans-Heinrich Ehlen: Herr Wallin, was hat Sie bewogen, sich in der Börde Sittensen auf das Amt des Samtgemeindebürgermeisters zu bewerben?

Sören Wallin: Mehrere Gründe spielten eine Rolle. Zunächst einmal kenne ich die Börde bereits aus meiner Kindheit. Wenngleich ich im Nachbarlandkreis Stade aufgewachsen bin, habe ich doch durch das Wirken meines Vaters viel mitbekommen. Der Wille nach Möglichkeiten der eigenverantwortlichen Gestaltung des Lebens – anderer und des meinigen – war sicherlich ausschlaggebend. Als ausgebildeter Volljurist steht man vor der Entscheidung entweder in den Staatsdienst einzutreten oder als Rechtsanwalt tätig zu sein. Ich entschied mich nachweislich für Ersteres.

GV HHE: Der Vorstand der CDU wusste, dass Sie sich zuvor schon bei der SPD beworben haben. Wie ist das abgelaufen?

Sören Wallin: Die SPD hat im Frühjahr 2018 eine Annonce geschaltet, auf die ich mich bewarb. Es gab ein Vorstellungsgespräch und eine nicht-öffentliche Nominierungsveranstaltung, bei der ich mit meinen Themenschwerpunkten nicht durchdrang. Offen gesagt wirkte jene Veranstaltung unter Ausschluss der Öffentlichkeit für mich etwas befremdlich.

GV HHE: Warum haben Sie sich überhaupt bei der SPD beworben?

Sören Wallin: Ich wollte aufgrund meiner familiären Lebenssituation zurück in den Norden. Meine Frau wohnt und arbeitet in Hamburg, meine Familie lebt im Landkreis Stade. Ich arbeite und wohne derzeit im südlichen Niedersachsen, im Harz. Folglich war ich auf der Suche nach einer interessanten beruflichen Herausforderung in der Nähe meiner Familie. Richtig ist aber auch, dass ich kurzzeitig SPD-Mitglied war.

Auch gab es seitens der CDU zunächst keine Stellenausschreibung. Erst nachdem der jetzige Samtgemeindebürgermeister Stefan Tiemann Mitte dieses Jahres eine erneute Kandidatur ausschloss, war klar, dass der CDU-Gemeindeverband einen neuen Kandidaten für die Wahl 2019 stellen muss.

GV HHE: Dann ist die CDU also nur die zweitbeste Lösung ihrer Familienplanung?

Sören Wallin: Falsch! Herr Ehlen, am 26.05.2019 steht nicht die CDU zur Wahl, sondern das Amt des Samtgemeindebürgermeisters. Ich mag zwar für kurze Zeit Mitglied einer Partei gewesen sein, die nicht die CDU war. Aber auch dort stand ich für konkrete Inhalte. Sie können sehr gerne bei den Beteiligten der nicht-öffentlichen Nominierungsveranstaltung nachfragen, was meine Themenschwerpunkte dort gewesen sind. Diese haben sich nicht geändert. Denn ich war und bin überzeugt, dass nur ein verantwortungsbewusstes, kompetentes Handeln mit kritischem Blick auf die Finanzen sowie mit einer nachhaltigen gewerblichen und wohnlichen Entwicklungsplanung der Börde Sittensen wirklich hilft. Dafür stehe ich!

GV HHE: Herr Wallin, wie wollen Sie die Börde Sittensen voranbringen?

Sören Wallin: Zurzeit erarbeite ich zwei Konzepte. Hierfür führe ich zahlreiche Gespräche mit den Bürgerinnen und Bürgern der Börde, den Gewerbetreibenden, den Vereinen, dem Landkreis und vielen weiteren Institutionen, die für die Entwicklung der Börde nützlich sind. Ein Konzept befasst sich mit den gegenwärtigen Problemlagen in der Börde, wie z.B. der Mangel an ausgewiesenen Gewerbeflächen, das Fehlen eines Jugendtreffpunktes oder der aktuelle Schuldenstand. Das zweite Konzept befasst sich mit einer langfristigen Planung über das Jahr 2030 hinaus. Hier geht es vor allem darum, die Zeichen der Zeit zu erkennen und umsichtig zu handeln, wie etwa die verkehrliche Anbindung aller Bürgerinnen und Bürger der Börde an den ÖPNV flexibel zu gewährleisten, einen verkehrlichen Entlastungsring um die Gemeinde Sittensen zu schaffen, das Areal rund um den Mühlenteich als Kulturzentrum für den Tourismus zu erschließen, um auch die Gewerbetreibenden u.a. im Bereich Am Markt/Bahnhofstraße zu stärken. Die Börde Sittensen hat insbesondere aufgrund des Autobahnanschlusses und der Lage zwischen den Metropolen Hamburg und Bremen durchaus vielversprechende Potentiale. Diese Potentiale müssen aber auch aufgegriffen und genutzt werden. Ein weiter so hilft keinem! Schauen wir nur nach Elsdorf, eine Gemeinde, die aufgrund des „neuen“ Autobahnanschlusses einen enormen Aufschwung erfährt.

GV HHE: Wie wollen Sie Ihre Konzepte umsetzen?

Sören Wallin: Mir ist bereits von vielen unterschiedlichen Seiten mitgeteilt worden, dass die Börde Sittensen zu einem nicht unerheblichen Teil von festgefahrenen Strukturen geprägt ist. Ich sehe es als meine Aufgabe an, genau hier für frischen Wind zu sorgen. Die Bürgerinnen und Bürger müssen über wichtige Planungen Ihrer Heimatsamtgemeinde frühzeitig informiert und an den Entscheidungsprozessen beteiligt werden. Hierfür gibt es zahlreiche rechtliche Möglichkeiten, die ich gerne gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern nutzen möchte. Nach meiner Einschätzung muss hier ein grundsätzlicher Wandel im Verhältnis Bürger-Staat her. Als Beamter und auch als Angestellter des Öffentlichen Dienstes besteht die primäre Aufgabe darin, den Bürgerinnen und Bürgern zu dienen. Daneben halte ich es für enorm wichtig, Synergieeffekte auf Kreisebene zu forcieren und nutzbar zu machen. Dafür müssen natürlich die Nachbarsamtgemeinden und der Landkreis mitziehen. Und schließlich muss die Arbeit zwischen den Mitgliedsgemeinden in der Börde besser koordiniert werden. Hier muss ein gemeinsamer Fahrplan erarbeitet werden, in dem die Interessen aller Mitgliedsgemeinden ausgewogen Berücksichtigung finden. Ein Konkurrenzdenken zwischen den Mitgliedsgemeinden muss abgestellt werden. Wir sitzen hier alle in einem Boot. Jede Problemlösung muss am Ende des Tages das Beste für alle Bürgerinnen und Bürger der Samtgemeinde sein.

GV HHE: Was können die Bürgerinnen und Bürger der Börde in den kommenden Monaten von Sören Wallin erwarten?

Sören Wallin: Einen engagierten, kompetenten, ehrlichen und aufgeschlossenen Kandidaten, der sich jeder Diskussion stellt, auch unangenehme Fragen aufwirft, mit Klarheit jedes Problem beim Namen nennt und an Lösungen für die Börde arbeitet.


Sören Wallin beim Interview mit dem Gemeindeverbandsvorsitzenden Hans-Heinrich Ehlen


22.11.2018

Kandidat Sören Wallin stellt sich vor

Am 9.November im Gasthaus „Zur alten Linde“ in Hamersen konnten CDU-Mitglieder und interessierte, die Chance wahrnehmen den CDU Kandidaten für die Samtgemeindebürgermeisterwahl, Sören Wallin, näher kennen zu lernen.

In einer Ausarbeitung stellte Sören Wallin den „Ist-Zustand“ der Börde Sittensen mit seinen Stärken und Schwächen vor. Dazu gab es viele Lösungsvorschläge und Anregungen, die die Samtgemeinde Sittensen und besonders den Kernort in eine attraktive Zukunft führen können.

Erlegte besonderen Wert darauf, hier die Finanzen zum einen, aber auch die Entwicklungen der Mitgliedsgemeinden zum andren, in den Fokus zu stellen. Sören Wallin ging auf die viel diskutierten Tagespunkte wie Rathausbau, Kindergartenplätze, Wohnungs- und Gewerbebau, ärztliche Versorgung, Kinder- und Jugendangebote, Tourismus und Kultur, die Verkehrliche Situation - bis hin zu Kirche und Feuerwehr ein. Die anwesenden Gäste stiegen voll in die Diskussion ein und ergänzten mit Wünschenswertem und Machbarem.

Das Zukunftskonzept bedarf aber auch die Berücksichtigung bzw. Einbringung in die Regionale Raumplanung-RROP des Landkreises, in die Flächennutzungsplanung der Samtgemeinde und den Bebauungsplänen der Gemeinden. Hier ist eine vorrausschauende Planung unerlässlich und kann nicht aus dem Ärmel geschüttelt werden. In dem 2 ½ stündigen Austausch gab es ca. 50 Punkte, die zur Sprache kamen und nach Prüfung und Konkretisierung in das Zukunftskonzept einfließen sollen. CDU Gemeindeverbandsvorsitzender Heiner Ehlen zeigte sich sehr erfreut über lebhafte Diskussion und gelebte Basisdemokratie. Eine derartige Einbindung der Bevölkerung sollte mehr Eingang in den politischen Alltag finden. Bei „Hinterzimmer Politik“ gibt meistens am Ende meistens Verdruss oder Übervorteilung.

 


11.10.2018

CDU nominiert Bürgermeisterkandidat

Hamersen. Am vergangenen Mittwoch Abend hatte der CDU-Gemeindeverband zu einer besonderen Mitgliederversammlung geladen. Denn es galt aus drei Bewerbern ihren Kandidaten für die Samtgemeindebürgermeisterwahl zu nominieren. Neben Dipl-Kfm. (FH) Lars Hollmann aus Tiste, dem Verwaltungsfachangestellten Stefan Miesner aus Wohnste, hatte sich auch der Volljurist Sören Wallin aus Lautenthal (Harz) beworben.

Laut Statuten der CDU werden Kandidaten in einer Urwahl  - also von der Basis - bestimmt. Somit trafen sich, in der vollbesetzen Lindenstube des Landgasthauses 'Zur Alten Linde' in Hamersen, insgesamt 44 wahlberechtigte Mitglieder sowie zahlreiche Gäste. Nach einer kurzen Begrüßung durch den CDU-Gemeindeverbandsvorsitzenden Hans-Heinrich Ehlen, hatte jeder Bewerber die Gelegenheit sich persönlich kurz vorzustellen. Kurzvitas der Bewerber waren bereits im Vorfeld an die Mitglieder versandt worden. Im Anschluss nutzten die Mitglieder ausgiebig die Gelegenheit, Fragen an die Bewerber zu richten.

Im ersten Wahlgang unterlag Lars Hollmann deutlich, aber auch die weiteren Bewerber konnten nicht auf Anhieb die erforderliche absolute Mehrheit erzielen. Den nun erforderlichen zweiten Wahlgang konnte dann Sören Wallin gegen Stefan Miesner klar für sich entscheiden. Mit 64,3 % zu 35,7 % der abgegebenen Stimmen wusste er die Mehrheit der Mitglieder des CDU-Gemeindeverbandes Sittensen hinter sich zu vereinen. "Wir haben jetzt ein klares Mitgliedervotum und können mit Sören Wallin geschlossen in den Bürgermeisterwahlkampf starten", so Hans-Heinrich Ehlen.

Gratulieren konnte dem frisch gekürten Kandidaten CDU-Kreisvorsitzender Dr. Marco Mohrmann MdL, der die Grüße des Kreisverbandes überbrachte und Aktuelles aus dem Landtag berichtete.


Sören Wallin wird CDU-Kandidat

Der CDU-Kandidat Sören Wallin stammt gebürtig aus dem Nachbarlandkreis Stade, ist 34 Jahre alt, verheiratet und ausgebildeter Volljurist mit dem Schwerpunkt 'Öffentliches Recht'. Seit über 7 Jahren arbeitet er im höheren nicht-technischen Dienst, davon mehr als 5 Jahre an der TU Clausthal. Ferner ist Sören Wallin rechtsberatend tätig. Hier stehen insbesondere das Baurecht, das Vergaberecht und das Umweltrecht im Fokus.

Seine Heimatverbundenheit war ausschlaggebend, seinen Hut in den Ring zu werfen. Selbstredend ist für Sören Wallin, dass der Samtgemeindebürgermeister in seiner Samtgemeinde leben muss. Allein hierdurch würden die öffentlichen Interessen zu seinen persönlichen Interessen werden.

Für Sören Wallin ist die ausreichende Versorgung mit Krippen-, Kita- und Kindergartenplätzen ebenso wichtig wie die einer guten schulischen Ausbildung. Der Entwicklung in gewerblicher und wohnlicher Hinsicht sowie die Sicherstellung der ärztlichen Versorgung und der Ausbau des ÖPNV stehen bei ihm ebenso auf der Agenda. Auch möchte er dazu beitragen, dass neben den Einkaufsmöglichkeiten die kulturellen wie auch freizeitlichen Angebote vielfältig sind.

In seiner Vorstellung ging Sören Wallin besonders auf die Samtgemeindeentwicklung ein. Er machte deutlich, dass eine solide Haushaltsführung Grundlage seiner Arbeit sei und die Mitgliedsgemeinden nicht über Gebühr durch die Samtgemeindeumlage belastet werden dürfen. Zukünftige Investitionen, wie die Rathauslösung, dürften sich daher nur im klar abgesteckten Finanzvolumen bewegen.

Schließlich steht das Finden und Nutzen von Fördermöglichkeiten bei Sören Wallin besonders im Blickfeld. Nicht nur hierfür gilt es, eine enge und konstruktive Zusammenarbeit auf Augenhöhe mit dem Landkreis Rotenburg (Wümme) anzustreben.

E-Mail: soeren.wallin@cdu-sittensen.de


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